Nahrungsergänzungsmittel bei hohem Trainingspensum?
Seriöse Studien kommen zu dem Ergebnis, dass es eine eindeutige und pauschale Beantwortung dieser Frage nicht geben kann; zu viele Faktoren sind zu berücksichtigen: Ernährungsverhalten, Lebenssituation, Gesundheitszustand, Trainingsverhalten und -häufigkeit u.a. Nur eine ausführliche Analyse dieser Faktoren kann Aufschluss darüber geben, ob die Einnahme zusätzlicher Nährstoffe sinnvoll ist.
Im allgemeinen sind bei individuell abgestimmter Ernährung auch bei leistungsorientiertem Training Nahrungsergänzungsmittel überflüssig. Wer auch bei gesteigerter Leistung nicht zu Infekten und Verletzungen neigt, kann von einer ausreichenden Nährstoffversorgung des Organismus´ ausgehen. Bei hohem Trainingspensum entsteht aber oft ein anderes Problem: es fehlt die Zeit, die notwendige Energiemenge über die gewöhnlichen Lebensmittel aufzunehmen. Wenn dem Organismus dann zum Ausgleich zu häufig Kohlenhydrate zugeführt werden, kommt die Nährstoffdichte zu kurz, sprich Vitamine und Mineralien.
Nur dann empfiehlt sich eine Ergänzung der fehlenden Nährstoffe in jedem Fall individuell zusammengestellt. Bei starkem Training verliert der Organismus durch das Schwitzen vor allem Kalzium und Magnesium, aber auch Zink und Eisen. Dieser Mangel kann durch ein hochwertiges Mineralwasser (Kalzium-Magnesium-Verhältnis 2:1) und zink- und eisenreiche Lebensmittel behoben werden. Wenn das im Berufsalltag nicht immer möglich sein sollte, kann Abhilfe durch Sport-Elektrolytgetränke geschaffen werden. Oberstes Gebot bleibt aber in jedem Fall: Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung.